Die RWZ erweitert den Standort Hanau zu Hessens größtem Getreidelager

veröffentlicht am 16. Juli 2015

Die RWZ erweitert den Standort Hanau

5 Annahmegossen, 650 Tonnen Aufnahmeleistung pro Stunde und saisonbedingte erweiterte Öffnungszeiten, so begegnet die RWZ am Standort Hanau der anlaufenden Ernte 2015. Im Durchschnitt werden in den Hanauer Silos der RWZ am Tag 350 LKW und landwirtschaftliche Transportgespanne entladen und dabei zwischen 4.500 und 6.000 Tonnen Ware geprüft, angenommen, eingelagert und anschließend um-geschlagen.

Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ), Zweigniederlassung HUL, hat für die diesjährige Ernte 2015 ihren Standort im Hafen Hanau zu Hessens größtem Getreidelager ausgebaut. Zur Erweiterung der Umschlagskapazität wurde dafür eine Flachlagerhalle mit einer Kapazität von 3.500 Tonnen abgerissen und an ihrer Stelle drei Rundsilos mit einer Kapazität von jeweils 5.500 Tonnen also 16.500 Tonnen errichtet. In Summe verfügt die RWZ in Hanau nach der Fertigstellung damit über eine Lagerkapazität von rund 75.000 Tonnen, so Carl Offergeld, Geschäftsführer der RWZ Vertriebsgruppe Hessen. Neben den neuen Silos hat das Unternehmen außerdem eine neue Brückenwaage errichtet sowie eine neue Annahmegosse mit einer zusätzlichen Annahmeleistung von 200 Tonnen pro Stunden gebaut. Insgesamt wird nach der Fertigstellung damit eine Annahmeleistung von 650 Tonnen pro Stunde auf 5 Annahmegossen erreicht, die auf einen deutlichen Anstieg des Hafenumschlags hoffen lassen. Die RWZ investierte zusätzlich auch in die Probenahme, Labor- und Waagentechnik, so dass die Abladezeiten zusätzlich verkürzt und lange Wartezeiten vermieden werden. Die Gesamtinvestition der RWZ in die Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen beläuft sich dabei auf mehrere Millionen Euro.

Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Leiter der RWZ Logistik, sieht Hanau in diesem Zusammenhang als einen zentralen Standort im Vertriebsgebiet Hessen, sowohl im Hinblick auf die geographische Lage der Stadt im Rhein-Main-Gebiet, als auch auf die ideale Verkehrsanbindung an Hafen, Bahn und Straßennetz. Hier kann die RWZ den Umschlag von und auf alle Verkehrsträger optimal darstellen. Die moderne Schiffsverladung, die mit einer Stundenleistung von 200 Tonnen das Laden mehrerer Binnenschiffe an einem Tag erlaubt, ist hier besonders hervorzuheben.

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