Hochmoderner Fendt-Traktor für die Max-Eyth-Schule übergeben

veröffentlicht am 06. April 2017

Landrat Manfed Görig freut sich über die neueste Investition des Vogelsbergkreis in die Ausstattung der Max-Eyth-Schule: ein hochmoderner Fendt Traktor des Typs 514 Vario. Das Foto zeigt von links Kurt Zinn (Raiffeisen RWZ Alsfeld), Fachbereichsleiter Klaus-Hermann Schäfer, MES-Schulleiter Friedhelm Walther, Landrat Manfred Görig, Mario Becker (Fahrer des Geräts) und stellv. Schulleiter Helmut Reitschky.
Foto: Erich Ruhl-Bady

Der Fachbereich „Bau- und Landmaschinen-Mechatronik“ der  Max-Eyth-Schule in Alsfeld (MES) verfügt ab sofort über ziemlich komplexes „Lerngerät“ – ein Fendt Traktor des Typs 514 Vario. Landrat Manfred Görig (SPD) sagte in Alsfeld: „Die Anschaffung ist Teil der Ausstattungsoffensive des Landkreises für die Vogelsberger Berufsschulen“. Schulleiter Friedhelm Walther lobte die hervorragende Kooperation mit der Raiffeisen Genossenschaft und mit der Firma Fendt und bedankte sich beim Vogelsbergkreis fürs Ermöglichen dieser großen Investition. Jetzt werde das ohnehin schon hohe Ausbildungsniveau nochmals auf eine „neue Stufe“ gehoben, so Schulleiter Walther.
 
Das Arbeitsgerät hat einen Wert von über 180.000 Euro. Weil der Traktor für Ausbildungszwecke eingesetzt wird, gewährte das Unternehmen Fendt einen „deutlichen Preisnachlass“, wofür der Landrat dem Firmenrepräsentanten Zinn herzlich dankte.
 
Der 4-Liter-Motor des Fendt 514 Vario verschafft dem Gerät eine Leistung von 145 PS. GPS und eine umfassende Hydraulik-Ausstattung sowie etliche Arbeits- und Antriebskomponenten machen den Traktor zu einem Highlight in der MES.
 
Der Traktor dient den angehenden Mechatronikern vor allem dazu, Fehler im System professionell und auf dem neuesten Stand der Technik zu finden und zu beheben. Die für die Ausbildung notwendige Fehlerdiagnose- und Wartungssoftware inklusive der laufenden Updates wird als zusätzliche Leistung von FENDT zur Verfügung gestellt. Außerdem wird das Lehrerpersonal des Fachbereiches der Max-Eyth-Schule werkseitig geschult. „Damit sind wir 1:1 an der Arbeitsrealitität orientiert“, freute sich stellvertretender Schulleiter Helmut Reitschky. Genau das mache die Ausbildung so nachhaltig. Die Zusammenarbeit mit der örtlichen Vertragswerkstatt RWZ-Technik in Alsfeld runde das „tolle Projekt“ ab. RWZ-Repräsentant Kurt Zinn freute sich beim Übergabetermin, dass diese hochmoderne Maschine nun die Attraktivität des Schulstandorts unterstütze.
 
Die Max-Eyth-Schule ist eine von fünf hessischen Schulen, an denen im Rahmen der dualen Ausbildung Land- und Baumaschinenmechatroniker ab dem zweiten Ausbildungsjahr in Bezirksfachklassen beschult werden.
 
Für Schuldezernent Landrat Manfred Görig ist diese Anschaffung ein „weiteres klares Statement für unsere Berufsschulen“. Starke regionale Wirtschaft, Fachkräftesicherung und Ausbildung – dies alles funktioniere nur mit starken Berufsschulen. Hier ist dem Landrat der Erhalt der Bezirks-, Landes- und Bundesfachklassen ganz besonders wichtig, sagte er im Gespräch mit der Schulleitung. Er werde die Vogelsberger Standorte verteidigen. Denn für ihn liege auf der Hand: „Die A5 und die Vogelsbergbahn haben zwei Richtungen. Also kann man auch unsere Fachklassen mit Schülern angrenzender Regionen stärken.“ Die Schülerzahlen in Alsfeld seien ansteigend. Deshalb müsse Ausbildung immer zukunftsfähig und auf dem neuesten Stand der Technik sein, unterstrich Landrat Görig.

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