RWZ baut drei neue Lager am Hafen

veröffentlicht am 09. Juni 2015

RWZ baut drei neue Lager am Hafen
<i>Erika Schulte, Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Professor Dirk Engelhardt und Carl Offergeld von der RWZ Rhein-Main sowie Matthias Mainka vor einem neuen Silo, das derzeit gebaut wird. Foto: PM</i>

Noch mehr Getreide in Hanau

Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG am Hanauer Hafen wurde jüngst vom Oberbürgermeister Claus Kaminsky sowie Erika Schulte und Matthias Mainka von der Hanauer Wirtschaftsförderung  besucht. Derzeit wird das Betriebsgelände an der Hafenstraße grundlegend umgebaut.

„Wir erweitern unsere Umschlagskapazität. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, wurde eine Flachlagerhalle mit einer Kapazität von 3500 Tonnen abgerissen. An ihrer Stelle bauen wir drei Rundsilos mit einer Kapazität von jeweils 5500 Tonnen“, erklärt Carl Offergeld und Prof. Dr. Dirk Engelhardt von der RWZ bei einem Rundgang über das Gelände.

Nach der Fertigstellung der Silos verfügt die RWZ in Hanau über eine Lagerkapazität von 75.000 Tonnen und ist damit Hessens größtes Getreidelager. „Wir sehen Hanau als einen zentralen Standort im Vertriebsgebiet Hessen“, erläutert Engelhardt, Leiter Logistik der RWZ. Das sei sowohl der idealen verkehrlichen Anbindung durch Hafen, Bahn und Straßennetz als auch der geographischen Lager der Stadt im Rhein-Main-Gebiet geschuldet.

Neben den neuen Silos wird auch eine neue Brückenwaage und eine neue Annahmegosse mit einer zusätzlichen Annahmeleistung von 200 Tonnen pro Stunde gebaut, erläutert Carl Offergeld, Geschäftsführer der Vertriebsgruppe Hessen. „Von den Maßnahmen erhoffen wir uns einen deutlichen Anstieg des Hafenumschlags.“

Insgesamt investiert die RWZ mehrere Millionen Euro für die Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Zukunftsstandort Hanau, fassen Offergeld und Engelhardt zusammen. OB Kaminsky nahm erfreut zur Kenntnis: „Der Hanauer Hafen ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den Wirtschaftsstandort Hanau, der hervorragend an alle Verkehrsträger angebunden ist. Es ist schön, wenn große Unternehmen dies zu schätzen wissen und in ihre Zukunft vor Ort investieren.“

Quelle: Hanauer Anzeiger vom 23. Mai 2015

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