RWZ engagiert sich bei IVA-Mitmach-Aktion „Schau ins Feld“

veröffentlicht am 17. Juli 2017

RWZ-Agrarberater Max Ballatz (r.) und Landwirt Matthias Wacker (l.) zeigen am Beispiel der Zuckerrübe, wie fehlender Pflanzenschutz zu Ernteverlusten führt.
RWZ-Agrarberater Max Ballatz (r.) und Landwirt Matthias Wacker (l.) zeigen am Beispiel der Zuckerrübe, wie fehlender Pflanzenschutz zu Ernteverlusten führt.

RWZ engagiert sich als starker Partner für die Landwirtschaft

Als starker Partner für die Landwirtschaft engagiert sich die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) für einen modernen Pflanzenschutz: Auf dem Betrieb Wacker GbR in Schöneck-Kilianstädten erläuterten RWZ-Agrarberater Max Ballatz, Landwirt Matthias Wacker, der Vizepräsident des Hessischen Bauernverbands Thomas Kunz sowie Martin May, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Industrieverbands Agrar e.V. (IVA) am 13. Juli 2017 geladenen Pressevertretern den Nutzen des Pflanzenschutzes im Rahmen der Aktion „Schau ins Feld“.

„Schau ins Feld“ ist eine Mitmach-Aktion, die der IVA bereits zum dritten Mal ausgerufen hat. Hierbei legen Landwirte unbehandelte Parzellen auf ihren Feldern an, um im Direktvergleich den Nutzen des Pflanzenschutzes sichtbar zu machen. In diesem Jahr wurde dabei ein neuer Teilnahmerekord aufgestellt: Über 520 Landwirte haben deutschlandweit mehr als 1.000 dieser „Schau“-Fenster angelegt.

Zu den Teilnehmern gehört auch Matthias Wacker, der drei „Schau“-Fenster in Weizen, Mais und Zuckerrüben angelegt hat. Die Besichtigung der Parzellen führte eindrucksvoll vor Augen, was passiert, wenn Landwirte ganz auf Pflanzenschutz verzichten. „Gerade bei den Zuckerrüben kann man gut sehen, dass hier ohne den Einsatz von Pflanzenschutz Unkraut und Ungräser mit der Kulturpflanze um Wasser, Nährstoffe und Licht konkurrieren“, erklärt Wacker. „Das Ergebnis ist ein Ernteverlust für den Landwirt, denn die kleineren Zuckerrüben erreichen nicht die gewünschte Qualität und werden bei der Ernte wegen ihrer geringen Größe ohnehin aussortiert.“

„Deshalb ist für die Landwirte eine gute Beratung so wichtig“, betont Max Ballatz. „Basis für unsere Beratung sind die acht RWZ-Ackerbauversuchsstandorte, wo wir auf rund 10.000 Versuchsparzellen jährlich Feldversuche durchführen und Sorten, Pflanzenschutzmittel und Düngestrategien auf Herz und Nieren prüfen – unabhängig von Züchter- oder Herstellerangaben. So können wir neue Sorten oder Neuerungen im Düngemittelbereich früh einschätzen und die Landwirte können den Einsatz der Pflanzenschutzmittel auf ein notwendiges Maß beschränken und verantwortungsbewusst einsetzen.“

„Dieses Wissen ist unabdingbar für unsere ganzheitlichen Beratungskonzepte und aktuellen Empfehlungen“, ergänzt Dr. Thorsten Krämer, Leiter des RWZ-Dienstleistungsbereichs Pflanzliche Produktion. „Die Optimierung der Produktionsfaktoren Saatgut, Pflanzenschutz und Dünger führt zu einem verantwortungsbewussten Einsatz der Produkte und trägt zur Verbesserung bzw. Absicherung des landwirtschaftlichen Einkommens unserer Kunden bei.“

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