RWZ-Pflanzenbautagungen – Veranstaltungsreihe gestartet

veröffentlicht am 06. Februar 2017

„Was können wir im Pflanzenbau optimieren? – Chancen und Konzepte 2017“

... das ist das Motto der diesjährigen Pflanzenbau-Veranstaltungsreihe, zu der die Fachexperten der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) jedes Jahr zwischen Januar und März interessierte Landwirte im gesamten RWZ-Gebiet einladen.

Im Fokus der Veranstaltungen stehen neben dem obligatorischen Rückblick auf das Jahr 2016 mit seinen extremen Witterungsbedingungen Lösungsansätze für die Landwirtschaft zur Sicherung hoher Erträge aus den Bereichen Düngung, Pflanzenschutz und Saatgut.

Pflanzenschutz durch Resistenzmanagement: Haushalten mit vorhandenen Wirkstoffen!

2017 ist Wahljahr – das wird sich auch in der Landwirtschaft bemerkbar machen. So können Themen wie Pflanzenschutz oder die neue Düngeverordnung stärker in den Fokus der Politik rücken und Turbulenzen in der Landwirtschaft verursachen. Neben solchen politischen Unwägbarkeiten gehören Resistenzen zu den größten Herausforderungen über das Jahr 2017 hinaus. „Nur die Summe aller Maßnahmen führt zum Erfolg“ lautet folgerichtig das Fazit. Da die Pflanzenschutzindustrie durch schärfere Umweltauflagen mit Zulassungsproblemen kämpft, gibt es zurzeit wenig neue Wirkstoffe und leider keine neuen Wirkmechanismen auf dem Markt. Die Empfehlung der RWZ-Experten lautet daher: Haushalten mit den Wirkstoffen, die vorhanden sind. So ist es entscheidend für ein erfolgreiches Resistenzmanagement, über alle Kulturen hinweg die Wirkstoffklassen zu wechseln und nicht Pflanzenschutzmittel der gleichen Wirkstoffgruppe in der Fruchtfolge hintereinander auszubringen. Viele „Inhouse-Lösungen“ der Pflanzenschutzindustrien helfen hier nicht weiter. Weiterhin gilt auch im Hinblick auf die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, dass Vorbeugen besser und günstiger ist, als später entstandenen Schaden zu reparieren.

Düngeverordnung: Effizienter düngen!

Die neue Düngeverordnung rückt näher. Vor diesem Hintergrund wird die Effizienz der eingesetzten Nährstoffe immer bedeutsamer werden. Hier kommen große Herausforderungen auf die Landwirtschaft zu, die nur zu meistern sind, wenn alle Register gezogen werden. Die RWZ-Berater stellen entsprechende Konzepte vor. Nährstoffverluste kosten Geld und belasten die Bilanz. Zudem ist es wichtig, neben der Stickstoffdüngung auch den pH-Wert im Boden durch turnusmäßige Kalkung im Optimum zu halten und auf die Versorgung mit Phosphor und Kalium zu achten. Darüber hinaus kann die Versorgung mit Mikronährstoffen bei Höchsterträgen zum begrenzenden Faktor werden. Um einem möglichen Nährstoffmangel entgegenzuwirken, besteht die Möglichkeit, die Pflanzen mit Blattdüngern in Kombination mit Pflanzenschutzmitteln zu versorgen. Wie immer gilt: Von nichts kommt nichts!
Zusatzthemen aus dem Saatgutbereich wie Zwischenfruchtmischungen und Sommerkulturen runden die Vorträge ab.

„Die inzwischen traditionellen Pflanzenbautage finden im gesamten RWZ-Gebiet statt“, erläutert Dr. Thorsten Krämer, Leiter des RWZ-Dienstleistungsbereiches Pflanzliche Produktion. „Die Inhalte der Veranstaltungen sind an die jeweilig vorherrschenden landwirtschaftlichen Gegebenheiten und Schwerpunkte angepasst. Ergänzt werden unsere RWZ-Vorträge von Beiträgen ausgewählter Partner aus der Pflanzenschutz-, Saatgut- und Düngemittelbranche sowie vom Amtlichen Dienst. Unsere Pflanzenbautagungen bieten unseren Kunden die Möglichkeit, immer die neuesten Erkenntnisse rund um den Einsatz von Düngemitteln, Pflanzenschutz und Saatgut zu erhalten und Fachempfehlungen für die kommende Saison einzuholen. Diese Veranstaltungen zeigen unseren Kunden, wie ernst wir Professionalität, Kompetenz und Kundennähe nehmen und leben. Das gilt nicht nur für den klassischen Ackerbau – so veranstalten wir beispielsweise eine vergleichbare Vortragsreihe im Weinbau, die Anfang März beginnt!“

Nähere Informationen über Pflanzenbau- und Weinbautermine in Ihrer Näher finden Sie unter www.rwz.de/termine

Ihre Ansprechpartnerin

Silke Gaertzen

Silke Gaertzen

Presse

Telefon: 0221 / 16 38-466
E-Mail: silke.gaertzen(at)rwz.de

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