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RWZ-Wintertagungen abgeschlossen

veröffentlicht am 09. April 2015

RWZ-Wintertagungen: Großhandelstagung in Neuss

Der Geschäftsbereich Pflanzliche Produktion zieht positive Bilanz

„Ertragspotenziale voll ausschöpfen – Mit Sicherheit zum Erfolg durch das RWZ-Pflanzenbaukonzept“: Das war das übergeordnete Thema der alljährlichen Pflanzenbau-Veranstaltung, zu dem die Fachexperten der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) interessierte Landwirte geladen hatten. Seit mehreren Jahren als Veranstaltungen in den Monaten Januar bis März etabliert, erreichten die RWZ-Experten mit ihren Wintertagungen mehr als 2.600 Kunden aus dem gesamten RWZ-Vertriebsgebiet.

Im Fokus der 50 Veranstaltungen standen neben dem obligatorischen Rückblick auf das Jahr 2014 die Themen, die im Frühjahr über einen guten und sicheren Ertrag entscheiden: Düngung und Pflanzenschutz.

Düngung: Effizienz und Effektivität werden bedeutsamer
So erfuhren die Kunden, dass hinsichtlich der neuen Düngeverordnung die Effizienz und die Effektivität der eingesetzten Nährstoffe immer bedeutsamer werden. Dies könnte bedeuten, dass es in Zukunft wohl nur noch möglich sein wird, einen nachhaltig produzierten Raps zu vermarkten – dabei wird die stabilisierte Düngung immens an Bedeutung gewinnen. Nährstoffverluste kosten Geld und belasten die Bilanz. Zudem ist es wichtig, neben der Stickstoffdüngung auch den pH-Wert im Boden durch turnusmäßige Kalkung im Optimum zu halten und auf die Versorgung mit Phosphor und Kalium zu achten. Zudem waren Mikronährstoffe ein Thema, da sie entscheidenden Einfluss auf die Erträge haben können. So kann die Versorgung mit Mikronährstoffen bei Höchsterträgen zum ertragsbegrenzenden Faktor werden. Um einem möglichen Nährstoffmangel entgegenzuwirken, besteht die Möglichkeit, die Pflanzen mit Blattdüngern in Kombination mit Herbiziden oder Fungiziden zu versorgen.

Pflanzenschutz: Situativ schützen!
Wie wichtig es ist, die Fungizidstrategie auf aktuelle Gegebenheiten einzustellen, darauf wiesen die RWZ-Fachexperten im Pflanzenschutzvortrag hin – am Beispiel des vergangenen Jahres 2014. So musste alleine zur Bekämpfung des Gelbrostes im Getreide oft eine zusätzliche Maßnahme gefahren werden, wobei es zu berücksichtigen galt, die Spritzabstände gering zu halten. Der enorm wüchsige Herbst und der nahezu ausgebliebene Winter führten dazu, dass die Bestände bereits sehr weit entwickelt und auch schon wieder durch Krankheiten befallen sind, was wiederum Auswirkungen auf den Fungizid- und Wachstumsreglereinsatz in den verschiedenen Kulturen haben wird.

Zusatzthemen wie die Spritzwasserkonditionierung und Düsenwahl sowie Informationen zur neuen Greening-Verordnung rundeten die Vorträge ab.

Reiner Wintz, Leiter des Geschäftsbereichs Pflanzliche Produktion, zeigte sich zufrieden mit der Bilanz der Wintertagungen: „Unsere Pflanzenbautagungen bieten unseren Kunden die Möglichkeit, immer die neuesten Erkenntnisse rund um den Einsatz von Düngemitteln und Pflanzenschutz zu erhalten und Fachempfehlungen für die kommende Saison einzuholen. Abgesehen davon sind unsere Winterveranstaltungen auch immer eine ausgezeichnete ‚Visitenkarte‘ der RWZ. Sie belegen, wie ernst wir Professionalität, Kompetenz und Kundennähe nehmen und sorgen dafür, dass diese Themen keine Lippenbekenntnisse bleiben.“

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