Start in die Düngesaison – Neue Angebote am RWZ-Standort Frohburg

veröffentlicht am 22. Februar 2016

Neue Angebote am RWZ-Standort Frohburg

Jetzt geht’s los! Der Standort Frohburg der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG hat sich für die beginnende Düngesaison herausgeputzt - mit einer modernisierten Düngermischanlage und einem Maßnahmenkatalog, um die Produktionsweise am Standort auf die Mischung von Düngern mit verbesserten Streueigenschaften für große Arbeitsbreiten umzustellen.

„Wir haben viele Maßnahmen umgesetzt, um den Ansprüchen unserer Kunden gerechter zu werden“, erklärt Doreen Alletter, Fachberaterin Agrar, die seit vergangenem Sommer die Leitung der Düngermischanlage am Standort übernommen hat. „Im vergangenen Herbst haben wir unsere Düngermischanlage generalüberholt. So wurde unter anderem die Elektronik ausgetauscht sowie diverse Schnecken und Lager ersetzt. Unsere Mischdüngerproduktion ist bereits angelaufen: Die Düngerkomponenten werden aus den fünf vorhandenen Bunkern entnommen und durch mordernste Mess- und Wiegetechnik produktschonend durch eine Förderschnecke vermischt. Anschließend wird der fertige Dünger auf den LKW bzw. Anhänger oder direkt in den Düngerstreuer gefüllt.“

Auch der Kundenservice wird in Frohburg groß geschrieben: „Mit unserer Anlage sind wir zusätzlich in der Lage, Mineraldünger in individuellen Mischungen kurzfristig herzustellen“, ergänzt Alletter. „Diese Gemische werden ganz nach den Wünschen der Landwirte zusammengestellt und auf ihre Transportfahrzeuge verladen. Große Mengen liefern wir auf Anfrage auf die Betriebe der Kunden. Bei Bedarf kann der Dünger auch direkt durch die RWZ-Düngerstreuer auf den Parzellen ausgebracht werden. Im nächsten Schritt stellen wir unsere Produktionsweise so um, dass die Landwirte auch mit großen Arbeitsbreiten den Dünger problemlos ausbringen können, denn die Ansprüche der Landwirte steigen!“

Das bestätigt auch Gerd Zitzner, im RWZ-Geschäftsbereich Düngemittel verantwortlich für die Düngermischanlagen: „Im Laufe der vergangenen Jahre haben die Landwirte ihre Schlagkraft zunehmend erhöht. Und größere Arbeitsbreiten benötigen passende Düngemittelqualitäten. Wir reagieren auf diese Entwicklung. Die RWZ mischt seit über 25 Jahren sehr erfolgreich Dünger und verbessert dabei stetig Know-how und Vorgehensweise. Ziel der Entwicklung am Standort Frohburg ist, bis zum Früh-jahr 2017 Mischdünger herzustellen, die sich genauso anwenden lassen wie Industriedünger. So wol-len wir Arbeitsbreiten bis zu 36 Metern erreichen. Dabei arbeiten wir eng mit dem Landtechnikhersteller AMAZONE zusammen, mit dem wir Versuchsreihen mit unserem Mischdünger fahren.“

Konkret bedeutet die Herstellung des besser streubaren Mischdüngers: Beim Einkauf der Komponenten wird z.B. noch stärker darauf geachtet, dass die Kornspektren möglichst gut übereinstimmen, da hohe Arbeitsbreiten nur mit gleichen Korngrößen und runden Körnern zu garantieren sind. In der Praxis sollten also die Korngrößenspektren (Siebung < 2 mm, 2-2,5 mm, 2,5-4 mm, > 4 mm) möglichst zu 95 % oder mehr übereinstimmen.

Erste Formeln in verbesserter Qualität werden in Frohburg schon ab dieser Düngesaison angeboten, wie z.B. ein NPK 16/13/8 (+2 MgO + 5 S). Bis Frühjahr 2017 sollen alle Formeln entsprechend umgestellt sein.

Die RWZ-Betriebsstelle Frohburg versorgt Landwirte, Gärtner und Privatpersonen in West- und Mittelsachsen mit Betriebsmitteln. Ihre Geschäftsaktivitäten umfassen dabei den Agrarhandel mit Lagermöglichkeiten für bis zu 35.000 t Getreide und Raps, Mineraldüngerherstellung, Pflanzenschutz und Mineralölhandel. Der Standort verfügt weiterhin über einen Raiffeisen-Markt. Der Gleisanschluss in Frohburg sorgt für kosten- und zeitsparenden sowie umweltfreundlichen Warentransport.

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