Winzer informierten sich in den RWZ-Versuchsweinbergen in der Pfalz, an der Mosel und in Rheinhessen

veröffentlicht am 11. September 2014

Neue Erkenntnisse über Wirksamkeit verschiedener Produkte

In diesem Jahr nahmen rund 800 Winzer die Gelegenheit wahr, sich über die Ergebnisse der Pflanzenschutzversuche der RWZ in den Versuchsweinbergen in Kirrweiler (Pfalz), in Kröv (Mosel) und in Westhofen (Rheinhessen) zu informieren. An allen drei Standorten bildeten sich die RWZ-Weinbaufachexperten während der letzten Monate eine Meinung über die neuen Pflanzenschutz- Produkte sowie die praxisbezogenen Spritzfolgen.

Pflanzenschutzmittel gegen Peronospora, Oidium, Schwarzfälle und Botrytis werden in den Versuchen auf ihre Wirkung und somit die Qualität der Produkte geprüft.

In diesem Jahr war aufgrund der idealen Infektionsbedingungen Oidium eindeutig die Leitkrankheit, alle Versuche zeigten einen massiven Befall. „Unsere Versuchsergebnisse machten ganz anschaulich deutlich, dass bei hohem Oidiumbefall eine gute aufeinander abgestimmte Spritzfolge, die Erzeugung von gesunden Trauben gewährleisten kann“, so Pascal Greiner Fachkoordinator für Weinbau bei der RWZ.

Am Versuchsstandort in Kröv war zudem in diesem Jahr ein Schwarzfäulebefall deutlich erkennbar. Auf Grund dieser Tatsache konnten im diesjährigen Versuchszeitraum zahlreiche neue Erkenntnisse über die Wirksamkeit verschiedener Produkte gewonnen werden.

Insgesamt wurden durch den diesjährigen hohen Befall, insbesondere von Oidium und Schwarzfäule, in den jeweiligen Kontrollen die Wirkung der verschiedenen Varianten für die Praxis eindrucksvoll nachvollzogen und konkrete Empfehlungen für die pflanzenbaulichen Maßnahmen im Weinberg ausgesprochen. In den vielen fachkundigen Führungen bewerteten und diskutierten die Fachexperten der RWZ sowie der Industriepartner Dow Agroscienes und Belchim Crop Protection die Versuchsergebnisse gemeinsam mit den Praktikern.

In Kröv stellte die RWZ-Technik ihr Programm für den Weinbau, wie z.B. Weinbergschlepper der Marken Fendt und Claas und Pflanzenschutzspritzen vor. Sie bot zudem den Winzern die Möglichkeit zu einer Probefahrt mit dem Fendt Vario 200. Ebenso zeigten die Technikmitarbeiter aus Wintrich gemeinsam mit dem DLR Mosel die neue Naturagriff Unterstockbürste im Einsatz. Viele interessante Aspekte zum Einsatz dieser Bürste wurden vorgestellt und durchleuchtet, die RWZ hat für diese Bürste im RWZ-Gebiet den Exclusiv-Vertrieb übernommen.

Die Versuchsergebnisse bilden während den Winterveranstaltungen Anfang des nächsten Jahres eine wichtige Säule für die Anbauempfehlungen, die die RWZ-Weinbaufachberater vorstellen werden. Die Termine finden Sie auf unserer Internetseite www.rwz.de in der Rubrik Termine

zurück zu den Pressemitteilungen

Standorte
Um die Website optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, werden Cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Webseiten stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen