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Zu Besuch beim... Milchvieh- und Ackerbaubetrieb Köstershof

Mai 2019

Weiß, Schwarz, Rot, Grün - Alles AGCO

Fendt, Massey Ferguson und Valtra – Familie Schreiber aus Kalkar am Niederrhein hat sie alle. Was hat es mit dieser bunten Vielfalt beim Köstershof auf sich und welche Vorteile bringt es, alle drei AGCO-Schleppermarken auf dem Milchviehbetrieb mit Ackerbau täglich im Praxiseinsatz zu haben?

Der Schreiber’sche Fuhrpark umfasst vier Schlepper: den grünen Fendt 716 Vario (Baujahr 2000), den roten MF 7495 Dyna VT (Baujahr 2012), den schwarzen MF 6716S Dyna VT (Baujahr 2017) und den weißen Valtra N174 (Baujahr 2018). „Fendt war in unserer Gegend schon immer stark vertreten“, erklärt Betriebsleiter Christian Schreiber. „Das ist hier so wie Mercedes fahren. Früher standen deutlich mehr Fendt-Maschinen auf dem Köstershof, die aber nach und nach um MF und Valtra ergänzt wurden.“

Technikservice wichtig 
RWZ-Technikexperte Gerd Brinkmann kennt die Familie schon lange und betreut die Schreibers schon seit dem Kauf des Fendt 716. "Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit der Agrartechnik in Rees, auch der mobile Service ist super“, so Christian Schreiber weiter. Wie haben dann die anderen Schleppermarken ihren Weg auf den Hof gefunden? „Ich hätte den Valtra schon 2017 gekauft“, berichtet Maren Schreiber. „Aber die Jungs konnte ich noch nicht überzeugen“. Und Gerd Brinkmann ergänzt: „Ich hatte einen Valtra N134 mit Lastschaltung als Vorführmaschine da. Allerdings ist das bei Landwirten, die Varios gewöhnt sind, immer kritisch.“ Christian Schreiber meint: „Leistung und Wendigkeit waren hervorragend, aber zum Karre fahren nicht das Geeignetste. Die Jungs sind alle Vario gewöhnt, da wäre ein Lastschalter nicht das Richtige gewesen.“

Valtra hat überzeugt 
Dass es doch ein Valtra wurde, als der alte Fendt 712 ausgetauscht werden sollte, lag am besseren Vorführer. „Der war einfach perfekt. Subwoofer Soundsystem, GPS, Smarttouch-Armlehne, 10 Hydraulikventile, breite Reifen, wendig und viel Leistung, super Übersicht in der Kabine“, so der Betriebsleiter weiter. Die Maschine hat Schreibers so gut gefallen, dass sie direkt auf dem Köstershof
geblieben ist. „Ich durfte ihn noch ein, zwei anderen Betrieben vorführen, aber dann musste ich den Schreibers die Maschine auch schon wiederbringen“, erinnert sich Gerd Brinkmann.

Jeder Schlepper hat eigenes Einsatzgebiet 
Auf dem Köstershof hat jedes Familienmitglied seinen speziellen Traktor. Vater Christian und Mutter Maren nutzen meist den Valtra,
Sohn Dean fährt den schwarzen MF, der Mitarbeiter Christian Joeken sitzt auf dem roten MF. 

Der Fendt wird vom Neffen Philipp und vom Senior Oskar Schreiber gefahren. „Mein Vater ist mittlerweile in einem Alter, wo mehr Technik nicht immer hilfreich ist“, erklärt Christian Schreiber. „Aber die moderne Technik motiviert gerade die Jugend, sich für Landwirtschaft zu begeistern.“ Dabei sind alle Traktoren der Familie gut ausgestattet. Frontzapfwelle fehlt bei keinem, eine Frontladerkonsole ist neben dem Valtra auch beim schwarzen MF dabei. Und für welche Arbeiten werden die verschiedenen Traktoren eingesetzt? „Der Valtra ist wegen der breiten Reifen unser Trecker zum Säen und Düngerstreuen. Das geht beides auch mit dem schwarzen MF, aber der Valtra ist da angenehmer. Das GPS entlastet den Fahrer sehr. Auch Mäh- und Schwaderarbeiten gehen mit dem Valtra super“, erzählt Betriebsleiter Schreiber. Für Frontladerarbeiten bevorzugt er den schwarzen MF, „aufgrund des Joysticks mit Wendeschaltung“. Der Fendt wird wegen seines Alters vor allem für die weniger angenehmen Aufgaben verwendet. „Wenn beim Miststreuen ein Querschläger gegen die Scheibe fliegt, dann tut das bei einem älteren Schlepper nicht so weh, wie bei den neuen.“

Alle Schlepper haben ihre Vorteile
Ob der Valtra auch Schattenseiten hat? „Na ja, der Valtra ist beim Anfahren deutlich ruppiger als zum Beispiel der Fendt oder die MFs, vor allem, wenn ein Frontlader dranhängt“, findet Christian Schreiber. „Das Getriebe ist zwar auch stufenlos, aber nicht so präzise, wie das von Fendt und MF. Da merkt man noch ein paar leichte Übergänge.“ Und die Kollegen in der Umgebung? Christian
Schreiber antwortet: „Die kommen oft vorbei und schauen sich den Valtra an oder wollen Probe fahren. Letztens hatte ich einen großen Lohnunternehmer aus der Gegend hier, und der war auch begeistert. Valtras sind hier in der Umgebung noch nicht so populär, es gibt vielleicht noch ein oder zwei andere in näherer Umgebung. Unsere Erfahrung ist, dass jede Schleppermarke ihre Vorteile und ihre Berechtigung hat. Der Fendt ist einfach unschlagbar bei Qualität und Wertigkeit, der hält ewig. Bei MF hat man ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. Und der Valtra – der hat uns mit seiner modernen Optik und der genialen Smarttouch-Armlehne auch total überzeugt. Mittlerweile wollen alle am liebsten den Valtra fahren, der ist immer als Erstes weg.“

Christian Schreibers Wunsch für die Zukunft wäre, dass AGCO bei all ihren Valtras auch eine Option mit einem Vario-Getriebe anbieten würde. „Dann könnte ich mir vorstellen, auch komplett auf Valtra umzusteigen“, resümiert er.

Landwirt Christian Schreiber (links) steht schon seit Jahren mit RWZ-Agrartechnikspezialist Gerd Brinkmann (rechts) im Austausch bei Agrartechnikthemen.
Groß erklären musste Gerd Brinkmann (links) den Valtra nicht. "DerValtra ist einfach sehr intuitiv bedienbar", findet Maren Schreiber.
V.l.n.r.: Maren, Dean, Christian und Philipp Schreiber.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Kontaktieren Sie uns!

Martina Tschörtner

Chefredakteurin RWZ-agrarReport

Telefon: 0221 / 16 38-3972
Mail: martina.tschoertner(at)rwz.de
 

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