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Außerordentliche Generalversammlung beschließt Satzungsänderung

veröffentlicht am 31. Januar 2013

Podium: von links nach rechts: - Christoph Gröblinghoff (RWZ-Generalbevollmächtigter) - Markus Stüttgen (RWZ-Vorstandsmitglied), - Friedhelm Decker (RWZ-Aufsichtsratsvorsitzender), - Hans-Josef Hilgers (RWZ-Vorstandsvorsitzender), - Bernd Firle (Vorsitzender des Gesamtbetriebsrat)

Zukünftig Direktmitgliedschaft bei der RWZ möglich

Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) ermöglicht zukünftig auch Einzelpersonen, insbesondere Landwirten im Haupterwerb, eine Mitgliedschaft. Das ist das Ergebnis des Beschlusses einer außerordentlichen Generalversammlung, die am 30. Januar 2013 in Köln stattfand. „Mit dieser Satzungsänderung trägt die RWZ dem bisherigen und künftigen Strukturwandel in der Landwirtschaft sowie dem ländlichen Genossenschaftswesen Rechnung und passt damit die Mitgliederstruktur an die veränderten Verhältnisse bzw. Kundenbeziehungen an,“ so RWZ-Aufsichtsratsvorsitzender Friedhelm Decker.
Der intensive Strukturwandel in der Landwirtschaft hat nicht nur Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Betriebsstrukturen. So hat sich nicht nur die Anzahl der Landwirtschaft und Weinbau treibenden Betriebe im RWZ-Gebiet ist in den letzten 20 Jahren von 170.000 auf etwa 70.000 reduziert. Dieser Strukturentwicklung folgend, hat sich auch die Zahl der RWZ-Mitgliedsgenossenschaften drastisch verringert. Waren vor rund 20 Jahren noch mehrere hundert Warengenossenschaften im RWZ-Geschäftsgebiet aktiv, so sind es mittlerweile gerade noch knapp 50, davon gerade einmal 10 mit einem Jahresumsatz von mehr als 20 Mio. Euro.

Wandel zum Groß- und Einzelhändler

Um das landwirtschaftliche Warengeschäft auf genossenschaftlicher Basis aufrecht zu erhalten, musste die RWZ bereits in den letzten Jahren eine Vielzahl von Warengeschäften von ihren Mitgliedsgenossenschaften übernehmen. „Auf diese Weise ist die RWZ zunehmend in das Direktgeschäft mit Landwirtschaft, Weinund Gartenbau eingestiegen. Einhergehend damit hat sich auch die Umsatzstruktur der RWZ vom Großhandelsgeschäft mit ihren Mitgliedsgenossenschaften zum Direktgeschäft mit der örtlichen Landwirtschaft nahezu umgekehrt. Mittlerweile tätigt die RWZ rund 80% ihres Umsatzes mit Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau treibenden Einzelbetrieben. Mit der beschlossenen Satzungsänderung und der damit verbundenen Öffnung der Mitgliedschaft für Einzelpersonen hat sich die RWZ an diese veränderten Verhältnisse angepasst. „Mit einer direkten Mitgliedschaft unserer Kunden an der RWZ bieten wir den Landwirten, Winzern und Gartenbauern auch zukünftig eine genossenschaftliche Heimat, vor allem dort, wo schon lange keine Ortsgenossenschaft mehr tätig ist. Außerdem erreichen wir eine noch bessere Identifikation mit unserem Unternehmen“, so Decker.

Konzernumsatz in 2012 um fast 10% auf 2,5 Mrd. Euro gestiegen

Anlässlich der außerordentlichen Generalversammlung gab RWZ-Vorstandsvorsitzender Hans-Josef Hilgers eine erste Einschätzung zum Verlauf des Geschäftsjahrs 2012. Mit einem vorläufigen Umsatz von rund 2,5 Mrd. Euro, entsprechend einem Zuwachs von 9,4%, lag der Konzernumsatz deutlich über den Erwartungen.Trotz der angespannten Marktsituation und außergewöhnlichen Herausforderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die RWZ am Markt gut behauptet und im landwirtschaftlichen Geschäft von höheren Marktanteilen profitiert. Hieraus resultiert ein vorläufiges Jahresergebnis von rund 7 Mio. Euro nach Steuern für den RWZ-Konzern. Genaue Informationen zum Geschäftsjahr wird die RWZ-Geschäftsführung anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 17. April 2013 veröffentlichen.

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