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Bilanzpressekonferenz 2013

veröffentlicht am 18. April 2013

Umsatzschwelle von 2,5 Mrd. € überschritten

Anlässlich der diesjährigen Bilanzpressekonferenz der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) zum Geschäftsjahr 2012 bestätigte der Vorstand die erfolgreiche Realisierung aller für das Geschäftsjahr 2012 avisierten Unternehmensziele. „Wir konnten unseren Umsatz konzernweit preis- und mengenbedingt um 230,7 Mio. € bzw. um 10,0 % auf 2,53 Mrd. € steigern. Hieraus resultiert ein Geschäftsergebnis nach Steuern von 7,6 Mio. €, welches im Wesentlichen der Eigenkapitalaufstockung dienen soll,“ so Vorstandsvorsitzender Hans-Josef Hilgers.

Von positiver Agrarkonjunktur profitiert

In der Menge setzte die RWZ-Gruppe 6,16 Mio. t bzw. 8,6 % mehr um als im Jahr zuvor. Der größte Teil des Gesamtumsatzes der RWZ entfiel auch in 2012 mit 1,77 Mrd. € bzw. 69,7 % auf das Geschäft mit Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau.

Im Saatguthandel erreichte die RWZ in Menge und Wert Höchstwerte. Die extreme Auswinterung in Teilen des RWZ-Geschäftsgebietes im Winter 2011/2012 sorgte für eine Belebung des Saatgutgeschäftes vor allem zugunsten von Sommerungen und Saatmais.
Im Geschäft mit Düngemitteln setzte die RWZ im ersten Halbjahr 715.600 t bzw. 0,6 % mehr ab. Deutlich ausgedehnt werden konnte das Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln unter Ausweitung des Umsatzes um 10,6 % auf 131,4 Mio. €. Das Futtermittelgeschäft profitierte mit einer Mengenausdehnung um 21,9 % auf 673.000 t unter anderem von der gebietsweise unterdurchschnittlichen Getreideernte. Im Geschäftsfeld Weinbau-/Kellereibedarf ging aufgrund des wegen der sehr guten Lese ausgebliebenen Absatzes von Süßungszucker der Umsatz um 5,9 % auf 70,5 Mio. € zurück. Die Geschäftsfelder Weinbaubedarf und Kellereiartikel konnten dagegen weitere Marktanteile hinzugewinnen.
Der Umsatz im Geschäftsbereich Technik ging zwar um 2,4 % auf 207,4 Mio. € zurück. Dennoch konnte die RWZ weiter am Aufwärtstrend in der Landtechnik teilhaben und im RWZ-Geschäftsgebiet über 800 Neuschlepper umsetzen.
Auch die Aktivitäten im Profigartenbau entwickelten sich wiederum erfolgreich.
Im Getreide- und Ölsaatengeschäft konnte die gehandelte Getreidemenge um 8,9 % auf 2,29 Mio. t gesteigert und hieraus einen Umsatz um 584 Mio. € erlöst werden. Im Kartoffelhandel gelang es, die Handelsmengen um 118.000 t auf 1,82 Mio. t zu steigern.
Dank ihrer etablierten Position im Holzmarkt handelte die RWZ trotz eines zunehmend knapper werdenden Rohholzangebotes wiederum über 250.000 Festmeter Holz.

Wachstum im ländlichen Geschäft

Im Geschäftsfeld Märkte konnte die RWZ mit 109,0 Mio. € ihren Umsatz u.a. dank der breit aufgestellten und etablierten Raiffeisen-Eigenmarken in den wichtigen Sortimenten Tierfutter und Zubehör, wie auch im Marktsegment Garten, leicht steigern. Im Baustoffhandel stieg der Umsatz dank weiterer Optimierung der Beschaffungsprozesse, Verbesserung des Konditionen-Managements sowie Weiterqualifizierung ihrer Baustofffachverkäufer auf 69,1 Mio. €.

Im Energiegeschäft setzte die RWZ an flüssigen und festen Brenn- und Treibstoffen sowie an regenerativen Energien mit 612.000 t um. Dies waren 10,6 % mehr als im Jahr zuvor. Wesentlich an diesem Umsatzwachstum beteiligt waren die Segmente rund um den Bereich erneuer-bare Energien/Biomasse.

Umsatzanstieg um 10,0 % auf 2,53 Mrd. €

Per 31.12.2012 erlöste die RWZ-Gruppe einschließlich ihrer 17 operativ tätigen Tochterunternehmungen einen Umsatz von 2,53 Mrd. €. Dies sind 230,7 Mio. € bzw. 10,0 % mehr als im Jahr zuvor. Vom um 489.000 t bzw. um 8,6 %  auf 6,16 Mio. t gestiegenen Mengenumsatz entfiel der größte Teil auf das Agrargeschäft und hiervon auf die Geschäftsfelder Kartoffeln, Getreide/Ölsaaten, Düngemittel. Das erzielte Rohergebnis verringerte sich um 6,9 Mio. € auf 240,7 Mio. €. Der betriebliche Aufwand lag mit 220,2 Mio. € um 1,2 Mio. € leicht über Vorjahr. Per Jahresende beschäftigte die RWZ konzernweit 2.754 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies waren 56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als im Jahr zuvor. In 2012 bildete die RWZ über 200 junge Menschen in den verschiedensten Ausbildungsberufen aus.  
Brutto-Investitionen wurden in Höhe von 33,0 Mio. € realisiert.
Die betrieblichen Aufwendungen bewegten sich mit 220,2 Mio. € auf Vorjahresniveau. Das Konzern-Finanzergebnis verbesserte sich trotz höherer Kreditinanspruchnahme infolge gestiegener Rohstoffpreise um 1,1 Mio. € auf - 8,1 Mio. €. Ursache für diese Verbesserung war das auch im Berichtsjahr extrem niedrige Zinsniveau.
Abzüglich Ertragssteuern verbleibt ein Konzern-Jahresüberschuss von 7,6 Mio. €.
Gegenüber Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 91 Mio. € auf 604 Mio. €. Grund hierfür sind höhere Investitionen ins Anlagevermögen, vor allem aber gestiegene Vorräte und Forderungen infolge der Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten. Das bilanzielle Eigenkapital konnte um 6,8 Mio. € auf 109,5 Mio. € gesteigert werden. Allerdings hat sich die Eigenkapitalquote aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 20 % auf 18,2 % verringert.

Umsatzziel 2013: Zuwachs von 5 % in Menge und Wert

Für das Geschäftsjahr 2013 hat sich die RWZ zum Ziel gesetzt, konzernweit den Mengen- und Wertumsatz jeweils um weitere 5 % gegenüber Vorjahr zu steigern. Weiteres wesentliches Ziel ist es, die Rentabilität zu verbessern. Per Ende März 2013 konnte die RWZ-Gruppe ihren Umsatz um knapp 5 % auf fast 600 Mio. € steigern. Die meisten klassisch-landwirtschaftlichen Geschäftsbereiche weisen zum Teil deutliche Zuwächse aus. In den nicht-klassischen Geschäftsfeldern verläuft die Umsatzentwicklung branchen- und saisonüblich. Deutlich zulegen konnten vor allen Dingen die Geschäftsfelder Energie und Baustoffe.

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