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Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2013: Umsatzschwelle von 2,6 Mrd. € überschritten

veröffentlicht am 10. April 2014

  • RWZ-Geschäftsergebnis 2013 weitgehend zufriedenstellend
  • Eigenkapitalquote deutlich gesteigert
  • 2014 auf Wachstumskurs

„2013 hat die RWZ trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen vor allem im 1. Quartal und des starken Wettbewerbsdrucks die gesteckten Ziele, insbesondere im Hinblick auf die Ausweitung der Umsätze und Marktanteile erreicht. Zudem hat 2014 sehr gut begonnen. Dies deutet auf ein gutes Jahr hin“, so RWZ-Vorstandsvorsitzender Hans-Josef Hilgers anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) am 10. April 2014. So konnte die RWZ ihren Umsatz gegenüber Vorjahr konzernweit preis- und mengenbedingt um 154,0 Mio. € bzw. 6,1 % auf 2,68 Mrd. € steigern. In 2013 entfiel mit 1,88 Mrd. € bzw. 70,1 % der größte Teil des Konzernumsatzes auf das klassische Agrargeschäft.


Im Saatguthandel stabilisierten sich die Umsätze mit 47.500 t bzw. auf 65,4 Mio. € nach dem Rekordjahr 2012 auf hohem Niveau. Auch im Handel mit Saatmais- und -raps blieben die Umsätze stabil. Trotz der widrigen Witterung und den zeitweise turbulenten Marktverhältnissen konnte die RWZ die Absatzmenge von Düngemitteln erneut steigern. Mit einem Umsatz von 718.000 t bzw. 179,0 Mio. € gelang es, den höchsten Mengenabsatz mit Düngemitteln während der letzten 10 Jahre zu erreichen. Deutlich um 2,1 % auf rd. 134 Mio. € ausgedehnt wurde auch das Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln. Das Futtermittelgeschäft verzeichnete einen Anstieg um 2,0% auf 288,6 Mio. €. So stieg die Produktion von Mischfutter in einem hart umkämpften Markt um 2% auf 370.000 t. Der Geschäftsbereich Weinbau-/Kellereibedarf gewann Marktanteile hinzu, der Umsatz stieg um 3,7 % auf 73,1 Mio. € . Den Umsatz im Geschäftsbereich Technik konnte die RWZ um 11,2 % auf 231,0 Mio. € erneut deutlich steigern. Innerhalb ihres Geschäftsgebietes setzte die RWZ über 900 Neuschlepper der Marken Fendt, Massey-Ferguson und Claas ab. Seit dem Start der Aktivitäten mit CLAAS-Traktoren und -Erntetechnik in Luxemburg im Jahr 2012 konnte ein Spitzenplatz beim Marktanteil erreicht werden, der Marktanteil mit CLAAS-Traktoren stieg auf 10,3%. Im Bereich Profigartenbau konnten alle RWZ-Gartenbaustandorte ihre Marktposition konstant halten.

Im Getreidegeschäft war wieder eine Mengensteigerung bei der Getreidevermarktung zu verzeichnen. Insgesamt wurden 2,42 Mio. t Getreide und Ölsaaten gehandelt. Die Ernteerfassung stieg um 6 % auf über 930.000 t. Die im Kartoffelgeschäft tätigen RWZ-Tochterunternehmen konnten auf Basis des sehr knappen deutschen Erntevolumens von rd. 9 Mio t mit einem Handelsvolumen von rd. 1,85 Mio. t einen Marktanteil von rund 20% erzielen. Auf dem Holzmarkt gelang es der RWZ, wie im Jahr zuvor, rd. 200.000 Festmeter Rohholz zu vermarkten.

Ländliches Geschäft auf Wachstumskurs
Durch die Vielzahl vertriebsfördernder Maßnahmen sowie die klare Fokussierung auf Schwerpunktsortimente gelang es dem Geschäftsfeld Märkte dazu, den Umsatz entgegen dem Branchentrend mit 76 Mio. € auf Vorjahresniveau zu halten. Die positive Konjunktur im Baustoffgeschäft hielt auch in 2013 an. Allerdings verzögerte der harte Winter 2012/2013 die Bauaktivitäten. Dennoch lag der Umsatzzuwachs zum Jahresende mit 72,5 Mio. € um 4,9 % über Vorjahr und damit im Branchentrend. Der kalte und lang anhaltende Winter machte sich im Energiegeschäft dagegen positiv bemerkbar. Mit flüssigen und festen Brenn- und Treibstoffen setzte die RWZ mit 666.000 t 8,8 % mehr um als im Jahr zuvor. Auch der Bereich der erneuerbaren Energien/Biomasse entwickelte sich positiv, erstmals konnte die 100.000 t-Grenze überschritten werden.


Umsatzanstieg um 6,1 % auf 2,68 Mrd. €
Per 31.12.2013 erlöste die RWZ-Gruppe einschließlich ihrer 17 verbundenen operativ tätigen Tochterunternehmungen einen Umsatz von 2,68 Mrd. €. Dies sind 154,1 Mio. € bzw. 6,1 % mehr als im Jahr zuvor. Der größte Zuwachs entfiel auf das Agrargeschäft. Das erzielte Rohergebnis verringerte sich geringfügig um 0,3 % auf 226,1 Mio. €. Der betriebliche Aufwand lag mit 219,8 Mio. € um 4,5 Mio. € über Vorjahr. Per 31.12.2013 beschäftigte die RWZ konzernweit 2.675 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch in 2013 bildete die RWZ über 200 junge Menschen in den verschiedensten Ausbildungsberufen aus. 2013 wurden Brutto-Investitionen von über 30,0 Mio. € realisiert. Das Konzern-Finanzergebnis konnte dank anhaltend niedriger Zinsen sowie einer durchschnittlich geringen Kreditanspruchnahme nochmals um 7,3% auf -6,6 Mio.€ verringert werden. Abzüglich Ertragssteuern verbleibt ein Konzern-Jahresüberschuss von 5,2 Mio. €. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch das in 2013 erzielte Ergebnis sowie infolge der durch Satzungsänderung ermöglichten Mitgliedschaft von natürlichen Personen, wie Landwirten, Winzern, Gartenbauern, um 3,0 Mio. €. Die Zeichnung von Genussrechten in Höhe von 10,0 Mio. € hat das Eigenkapital zusätzlich bedeutend gestärkt. Damit erhöhte sich das Eigenkapital um 18,1 Mio. € auf 127, 6 Mio. €. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich gegenüber Vorjahr um 3,2 %-Punkte auf 21,3 %.

Umsatzziel 2014: Zuwachs von mindestens 5 % in Menge und Wert
„Oberstes Ziel muss es weiterhin sein, die Umsatzrentabilität zu verbessern und die Eigenkapitalquote weiter zu steigern. Konzentrieren werden wir uns weiterhin auf unser Kerngeschäft. Strukturen und Abläufe werden wir weiter gezielt verbessern, um unsere Kunden noch besser und gezielter bedienen zu können und damit auch unseren Erfolg am Markt zu sichern,“ so RWZ-Vorstandsvorsitzender Hans-Josef Hilgers. Per Ende März 2014 konnte die RWZ ihren Umsatz um 2,9 % auf fast 450 Mio. € steigern. Die meisten landwirtschaftlichen Geschäftsbereiche weisen deutliche Zuwächse aus, u.a. weil sich das Frühjahrsgeschäft durch die günstigen Witterungsbedingungen sehr positiv gestaltet. In den nicht-klassischen Geschäftsfeldern verläuft die Umsatzentwicklung branchen- und saisonüblich.

 

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