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Geschäftsjahr 2012 hat RWZ deutlich nach vorne gebracht

veröffentlicht am 04. Juni 2013

Umsatzschwelle von 2,5 Mrd. € überschritten

Die RWZ hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2012 konzernweit um 230 Mio. € bzw. um 10% erneut auf 2,53 Mrd. € gesteigert. Einhergehend damit stieg der Mengenumsatz um fast 6% auf rund 6,2 Mio. t. Dieser erneute Zuwachs macht deutlich, dass sich die Position der RWZ nachhaltig Jahr für Jahr verbessert. Diese Aufwärtsentwicklung vollzieht sich dabei auf der ganzen Breite. Die Gründe hierfür liegen zum einen in der sichtbaren Verbesserung der inneren und äußeren Strukturen des RWZ-Konzerns und zum anderen in einer deutlich gewachsenen Akzeptanz beim Kunden. „Dieses nachhaltige Wachstum möchten wir auch weiterhin durch eine zielgerichtete strategische Ausrichtung fortführen, indem wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren, auf die Bedürfnisse unserer Kunden einstellen, als auch weiterhin gezielte Investitionen mit dem nötigen Augenmaß tätigen,“ so RWZ-Vorstandsvorsitzender Hans-Josef Hilgers anlässlich der RWZ-Generalversammlung am 4. Juni 2013. Die RWZ-Generalversammlung fand in diesem Jahr im RWZ-Saatgutzentrum in Meckenheim statt, welches 2008/2009 neu errichtet wurde. Mit der dort betriebenen Saatgutaufbereitungsanlage sichert die RWZ die Saatgutversorgung für mittlerweile über 120.000 ha Getreideanbaufläche.

Von positiver Agrarkonjunktur profitiert
Der größte Teil des Gesamtumsatzes entfiel mit 1,77 Mrd. € bzw. 69,7 % auf das Geschäft mit Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau. Auch im nicht-klassischen Geschäft konnte die RWZ mit 766 Mio. € ihren Umsatz rund um Energie, Baustoffe, Märkte sowie Gartentechnik und Autohäuser weiter steigern. Die Generalversammlung beschloss, für das Geschäftsjahr 2012 eine Dividende von 3,25% sowie die zusätzliche Zahlung einer Warenrückvergütung von 0,1% auf das Bezugsgeschäft an die Anteilseigner auszuschütten.

Kontinuierlich positive Entwicklung in den letzten Jahren

Eine Zwischenbilanz des RWZ-Vorstandes über die Entwicklung der RWZ während der letzten 10 Jahre belegt, dass Dank verbesserter innerer und äußerer Strukturen nicht nur eine kontinuierliche Steigerung des Umsatzes von rund 1,5 Mrd. € um 1 Mrd. € auf 2,5 Mrd. € zu verzeichnen ist, sondern vor allem die Eigenkapitalquote von seinerzeit 10% auf mittlerweile rund 20% verdoppelt werden konnte. Die RWZ wird diesen Weg des Wachstums weiter fortsetzen.

Umsatzziel 2013: Zuwachs von mindestens 5% in Menge und Wert

Für das Geschäftsjahr 2013 hat sich die RWZ zum Ziel gesetzt, konzernweit den Mengen- und Wertumsatz jeweils um mindestens 5% gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Weiteres wesentliches Ziel ist es, die Rentabilität zu verbessern. „Bis 2016 wollen wir einen Umsatz von mehr als 3 Mrd. € erreichen,“ so Hans-Josef Hilgers. Weiter betonte Hilgers, dass mit den damit einhergehenden Maßnahmen und Strategien, welche die RWZ gemeinsam mit ihren Mitgliedsgenossenschaften am Markt verfolgt, stets der Kunde im Mittelpunkt stehen wird, dass heißt, sich die RWZ bedingungslos auf dessen Bedürfnisse ausrichten wird. Um den Kundenforderungen punktgenau gerecht zu werden und um die Kundenorientierung in der Unternehmensstrategie der RWZ noch weiter zu vertiefen, wird die RWZ dem Thema „Kundenbindungsmanagement“ eine ganz neue Qualität geben.

Wie lange hält der Wachstumskurs der deutschen Landwirtschaft noch an?
Die Weltagrarwirtschaft befindet sich seit Jahrzehnten auf einem starken Wachstumskurs. Die europäische Landwirtschaft tritt demgegenüber eher auf der Stelle. Allerdings hat die deutsche Agrarwirtschaft in den vergangenen zwei Jahrzehnten ihre Anteile an der europäischen Gesamtproduktion ausgeweitet, stellte Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts Braunschweig, in seinem Gastreferat fest. Gründe sind die günstigen gesamtwirtschaftlichen sowie die agrarspezifischen Bedingungen in Deutschland. „Zudem hat sich das Selbstverständnis der Landwirte tendenziell in Richtung einer unternehmerischen Landwirtschaft gewandelt“, so Isermeyer. Allerdings sprechen einige Indizien dafür, dass sich die Expansionstrends in der deutschen Agrarwirtschaft nicht fortsetzen werden. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden zwar relativ günstig bleiben, dagegen sind bei den agrarspezifischen Bedingungen drei wichtige Veränderungen festzustellen. Entscheidend ist hier, die geplante Einführung des Greening in die gemeinsame Agrarpolitik, Einschneidungen in der Energie-Politik und die vermutlich gravierendste betrifft die Nutztierhaltung.

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