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Aktuelle Weinbauempfehlung

02-2019

Stagnierende Rebenentwicklung! Erste Peronospora-Infektionen möglich!

Die kühle Witterung hat die Rebenentwicklung fast stagnieren lassen. Stellenweise gab es Frostschäden. Für die kommenden Tage ist die Frostgefahr noch einmal hoch. Der Entwicklungsstand der Reben ist Lagen und Sortenabhängig sehr unterschiedlich. Mit der ab Anfang nächster Woche angekündigten Erwärmung wird die Entwicklung voraussichtlich deutlich an Fahrt aufnehmen. Die Niederschlagsverteilung ist im Beratungsgebiet sehr unterschiedlich.

Oidium:

Die Oidium-Gefahr ist im Moment gering, aber auch hier wird die vorhergesagte Witterung ab nächste Woche das Risiko deutlich ansteigen lassen. Netzschwefel ist noch völlig ausreichend bei diesen Behandlungen und hat jetzt noch eine gute Zusatzwirkung auf Kräuselmilben. Achten sie darauf das die Spritzabstände den Temperaturen angepasst sind und 10 Tage nicht übersteigen!

Peronospora/Phomopsis:

Vor Niederschlägen sollte ein Schutz gegen Phomopsis vorgelegt werden. Erziehungsformen mit hohem Altholzanteil sind hier stärker gefährdet. Kontaktmittel sind ausreichend und bieten auch einen vorbeugenden Schutz gegen Peronospora. Wir bewegen uns im Grenzbereich der Temperaturen bei denen Peronospora- Primärinfektionen stattfinden können. Die Durchfeuchtung der Böden ist ausreichend. Die vorhergesagte Erwärmung nächste Woche wird die Gefahr hier deutlich erhöhen. Vitimeteo zeigt auf einzelnen Standorten bereits Primärinfektionen an.

Chemisches Ausbrechen:

Für das chemische Ausbrechen stehen die Produkte Quickdown mit dem Zusatz von Toil (Genehmigung für die Sorten Riesling und Dornfelder) und Shark (Genehmigung für die Sorten Grüner Silvaner, Morio-Muskat, Schwarzriesling, Chardonnay und Burgundersorten). In Jungfeldern bis zum 4. Standjahr ist seit diesem Jahr das Mittel Beloukha in allen Sorten zum Entfernen von Stockaustrieben zugelassen. Achten Sie beim Einsatz auf die Anwendungsbedingungen (Witterung), sonst sind Minderwirkungen wahrscheinlich!

Anwendungsempfehlung:

Behandlung nur bei absoluter Windstille! Der Einsatz von Spritztunneln oder Herbizidgestängen mit halboffenen Spritzkästen und die Verwendung von abdriftmindernden Düsen ist unumgänglich um Abdrift in die Bogenzone zu vermeiden.

Produktempfehlung: 1./2. Vorblütespritzung


Mittelberechnung
:

1x Basisaufwand

Empfohlene Wasseraufwandmenge: 200 l/ha
Aufgrund der geringen Laubdichte mit angepasster Gebläseleistung arbeiten!

Oidium:
Netzschwefel Stulln 5 kg/ha

Peronospora / Phomopsis:
Polyram WG 0,8 kg/ha

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