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Aktuelle Weinbauempfehlung

05-2018

Rasante Beerenentwicklung! Höchste Oidium-Indexe!

Trotz der unterschiedlichen Wetterszenarien von dem Tropfen auf den heißen Stein, bis zum Weltuntergang, ist die Blüte zügig und störungsfrei verlaufen. Die Beerenentwicklung ist enorm. Die wechselhafte Witterung mit Schauer- und Gewitterneigung bleibt vorerst bestehen und macht termingerechte Applikation schwierig. Mindestens bis zum Stadium Erbsengröße sind die Beeren sehr anfällig für Pilzkrankheiten. Wählen Sie weiter kurze Spritzabstände und achten Sie auf die Witterung. 

Oidium:

Das heiße Wetter bietet dem Pilz ideale Bedingungen. In den Versuchsanlagen findet sich erster Befall. Der Druck ist extrem hoch und die Indexwerte bewegen sich vielerorts zwischen 90 und 100%. Im Moment unbedingt noch bei den wirksamsten Produkten bleiben um die jungen, anfälligen Beerchen zu schützen. Bei diesen hohen Indexwerten im Oidiumfenster ist es fahrlässig Spritzabstände unnötig auszureizen. Spritzabstand von maximal 10 Tagen einhalten! Achten Sie bei der Mittelwahl unbedingt auf den Wechsel der Wirkstoffgruppen.

Peronospora:

Trotz des schwierigen Wetters ist bis jetzt in Praxisflächen erfreulich wenig passiert. Die Gefahr von Infektionen ist bei dieser unsicheren Wetterlage allerdings nach wie vor hoch. Falls bei den letzten größeren Unwettern zum Monatswechsel Infektionen gesetzt wurden sollten diese jetzt deutlich sichtbar werden. Bei der rasanten Beerenentwicklung bieten tiefenwirksame Mittel, die regenfest sind und eine gute Nachverteilung haben den besten Schutz. Durch die schnelle Volumenvergrößerung der Beeren entstehen bei Kontaktfungiziden schnell Lücken in der Abdeckung. 

Botrytis Bekämpfung

Beim Botrytismanagement ist nicht nur die Mittelauswahl sondern vor allem der Termin entscheidend. Bei kompakten Sorten und Klonen bietet das Stadium kurz vor Traubenschluss die letzte Möglichkeit eine gute Applikation des Stielgerüstes zu erreichen und ist somit mitentscheidend für den Erfolg.

Planen Sie bei der aktuellen, schnellen Entwicklung rechtzeitig eine eventuelle Behandlung ein. Die sehr guten Blütebedingungen und der hohe Beerenansatz verschärfen die Kompaktheit der Trauben und damit die Botrytisproblematik.

Unsere Empfehlung:

  • Botrytis (kurz vor Traubenschluss):
    Switch: 960g/ha

Produktempfehlung: Erste Nachblüte

Mittelberechnung:

3,0 x Basisaufwand (ab BBCH-Stadium 71)


Empfohlene Wasseraufwandmenge: 

400 - 600 l/ha

Oidium:
Talendo: 300ml/ha

Peronospora:
Enervin: 3 kg/ha


Ab jetzt ausnahmslos jede Gasse befahren!

(die Produktempfehlungen der RWZ-Weinbauaufrufe berücksichtigen das Anti-Resistenzmanagement)

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