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Aktuelle Weinbauempfehlung

07-2019

Rasante Beerenentwicklung! Hohe Oidium-Indexe!

Die Blüte ist zügig und störungsfrei verlaufen. Die Beerenentwicklung ist enorm. Die wechselhafte Witterung scheint vorbei und die erste Hitzewelle vorüber. Mindestens bis zum Stadium Erbsengröße sind die Beeren sehr anfällig für Pilzkrankheiten. Wählen Sie weiter kurze Spritzabstände und achten Sie auf die Witterung.

Oidium:

Das heiße Wetter bietet dem Pilz ideale Bedingungen. In einigen Anlagen findet sich mittlerweile deutlicher Befall. Der Druck ist weiterhin hoch und die Indexwerte bewegen sich vielerorts auf sehr hohem Niveau. Im Moment unbedingt noch bei den wirksamsten Produkten bleiben um die jungen, anfälligen Beerchen zu schützen. Bei diesen hohen Indexwerten im Oidiumfenster ist es fahrlässig Spritzabstände unnötig auszureizen. Gerade bei morgendlicher Taubildung ist die Gefahr sehr hoch! Achten Sie bei der Mittelwahl unbedingt auf den Wechsel der Wirkstoffgruppen.

Peronospora

In einigen Flächen finden sich Ölflecken. Die Gefahr von Infektionen ist bei dieser trockenen Wetterlage zwar gering, kommen mit der Abkühlung auch längere Blattnässezeiten (mehr als 4 Stunden) kann es zu Neuinfektionen kommen. Die vorhandenen Ölflecke können am Rand immer noch sporulieren. Beeren und Stielgerüst sind nach wie vor anfällig. Gerade in diesen Flächen bieten tiefenwirksame Mittel mit einer guten Nachverteilung längeren und besseren Schutz. Durch die schnelle Volumenvergrößerung der Beeren entstehen bei Kontaktfungiziden schnell Lücken in der Abdeckung.

Botrytis Bekämpfung

Beim Botrytismanagement ist nicht nur die Mittelauswahl sondern vor allem der Termin entscheidend. Bei kompakten Sorten und Klonen bietet das Stadium kurz vor Traubenschluss die letzte Möglichkeit eine gute Applikation des Stielgerüstes zu erreichen und ist somit mitentscheidend für den Erfolg.

Planen Sie bei der aktuellen, schnellen Entwicklung rechtzeitig eine eventuelle Behandlung ein. Die sehr guten Blütebedingungen und der hohe Beerenansatz verschärfen die Kompaktheit der Trauben und damit die Botrytisproblematik.

Unsere Empfehlung: Botrytis (kurz vor Traubenschluss): Switch: 960g/ha

Produktempfehlung: Erste Nachblüte


Mittelberechnung:

3,0 - 3,5 x Basisaufwand

Empfohlene Wasseraufwandmenge: 400 - 600 l/ha

Oidium:
Talendo: 300 - 350 ml/ha

Peronospora:
Zorvec Zelavin Bria: 240 - 280 ml/ha Zorvec OD
mit
1,2 - 1,4 kg/ha Flovine

Ab jetzt ausnahmslos jede Gasse befahren!

 

Benjamin Foerg

Fachberatung Weinbau

Telefon: 0173 / 6964474
E-Mail: Benjamin.Foerg(at)rwz.de

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(Die Produktempfehlungen der RWZ-Weinbauaufrufe berücksichtigen das Anti-Resistenzmanagement.)

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