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Zwischenfrüchte und Futterpflanzen für den Bio-Anbau

Zwischenfrüchte

Im biologischen Anbau ist eine vielfältige Fruchtfolge essenziell wichtig, um Nährstoffe im Boden zu fixieren und den Pflanzen passend zur Verfügung zu stellen.

Neben dem Wechsel von tragenden und abtragenden Hauptfrüchten sind Zwischenfrüchte unbedingt bei der Fruchtfolgeplanung zu berücksichtigen.
Im biologischen Anbau sind vor allem folgende Vorteile hervorzuheben:

  1. Bodenstruktur erhöhen und Erosion vermindern: Der Boden wird durchwurzelt und die Bodengare verbessert. Ein bedeckender Bestand hält den Boden fest, sodass die Erosionsgefahr minimiert wird.
     
  2. Nährstoffverfügbarkeit: Durch Leguminosen-Anteile wird Stickstoff fixiert. Kreuzblütler und Gräser speichern vorhandenen Stickstoff und minimieren Nährstoffverluste.
     
  3. Regulierung von Unkraut und Schädlingen: durch einen bodenbedeckenden Bestand wird das Unkrautwachstum unterdrückt, einige Ölrettich-Sorten sind nematodenresistent.

 

Worauf im Bio-Zwischenfruchtanbau achten?

  • Zeitige Aussaat nach der Ernte, um restliche Bodenfeuchte zu nutzen
  • Qualitativ hochwertiges Saatgut einsetzen und nicht zu „dünn“ säen
  • Verwenden von Mischungen, um unterschiedliche Wurzeltiefen und Stickstofffixierung zu erreichen
  • Leguminosen- Unverträglichkeit: Komponenten, die auch als Hauptfrucht angebaut werden in den Zwischenfrucht-Mischungen vermeiden

 

Unsere Produkte für den Bio-Anbau

In unserem Sortiment befinden sich diverse krautige Mischungen, die an die Schwerpunktfrüchte der Fruchtfolge angepasst sind.

Leguminosen, Senf, Ölrettich, Phacelia uvm. Sind ebenso als Einzelkomponenten erhältlich.

 

Grünlandsaatgut und Kleegrasmischungen

Neuansaat

Grünlandneuansaaten sind dann zu wählen, wenn der Grünlandbestand nicht mehr die gewünschte Kombination an Gräsern und Kleearten hervorbringt und Nachsaaten keinen Erfolg mehr versprechen.

In unserem Sortiment befinden sich spezielle Neuansaat Mischungen für den Bio-Anbau, mit und ohne Weißklee.

Bio-Dauerweide 2

Neueinsaat mit Weißklee

•    Universell einsetzbar
•    Geeignet für Beweidung, Silage- oder Heubereitung
•    Weißkleeanteil dient der Stickstoffversorgung der Gräser

13 % Dt. Weidelgras früh
17 % Dt. Weidelgras mittel
17 % Dt. Weidelgras spät
20 % Wiesenschwingel
17 % Wiesenlieschgras
10 % Wiesenrispe
6 % Weißklee

Aussaatstärke 30 – 40 kg/ha

 

Nachsaat

Sind 15-20% Lücken im Bestand bietet sich als Alternative zur Neuansaat eine Nachsaat an. Die Mischungen stehen ebenfalls mit und ohne Klee zur Verfügung, um individuelle Mischungen erzeugen zu können. Nachsaaten können im zeitigen Frühjahr, in kühlen Lagen aber auch jetzt noch erfolgen.

Bio-Dauerweide 5

Nachsaat

•    Reine Weidelgras- Mischung für die Nachsaat geschädigter Grünlandnarben

25 % Deutsches Weidelgras früh
25 % Deutsches Weidelgras mittel
50 % Deutsches Weidelgras spät

Aussaatstärke: 20 kg/ha oder 3 x 8 kg/ha und Jahr

Bio-Dauerweide 5

Nachsaat mit Weißklee

•    Für die Nachsaat geschädigter Grünlandnarben
•    Der Weißklee gewährleistet die Stickstoffversorgung der Gräser

20 % Deutsches Weidelgras früh
20 % Deutsches Weidelgras mittel
50 % Deutsches Weidelgras spät
10 % Weißklee

Aussaatstärke: 20 kg/ha oder 3 x 8 kg/ha und Jahr

Kleegras

Kleegrasbestände werden auch im biologischen Anbau nach der Getreideernte im August eingesät. Durch den Kleeanteil in der Mischung ist die für den Bio-Anbau wichtige Stickstofffixierung möglich.
Je nach Lage und Nutzungsrichtung können unterschiedliche Mischungen angeboten werden, wie zum Beispiel das Bio-Rotkleegras:

Bio-Rotkleegras

  • Kleereiche Mischung für Silierung, Heuwerbung oder Frischfütterung
  • Rotklee für Stickstoffanreicherung im Boden

40 % Welsches Weidelgras   tetraploid
20 % Welsches Weidelgras diploid
8 % Rotklee tetraploid
32 % Rotklee diploid

Aussaatstärke 25-30 kg/ha

Die Stickstoff-Fixierungsleistung ist einer der zentralen Punkte in biologischen Fruchtfolgen. Durch die Auswahl der richtigen Mischungen gelingt dies optimal für jeden Standort.

Ihre Ansprechpartnerin

Lisa-Marie Blomenkamp

Bio-Fachberatung & Produktmanagement

Telefon: 0221 / 16 38 13 91
E-Mail: lisamarie.blomenkamp(at)rwz.de

Alternativ wenden Sie sich bitte an Ihren bekannten Vertriebsmitarbeiter!

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