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RWZ baut Agrartechnik-Aktivitäten in Frankreich weiter aus

veröffentlicht am 19. März 2020

Agro Rhin übernimmt Mehrheit am Fendt-Händler Serma

Zum 30.04. wird die im Elsass ansässige Agro Rhin, eine gemeinsame Agrartechnik-Holding der zu gleichen Teilen beteiligten RWZ Rhein-Main eG (RWZ) und der schweizerischen Genossenschaft GVS, die Mehrheit der Anteile des elsässischen Fendt-Händlers SERMA mit Sitz in Mommenheim und Houssen erwerben.

Damit erweitert die Agro Rhin ihr im Elsass bereits führendes Vertriebs- und Servicenetzwerk um zwei weitere Standorte. Insgesamt gehören dann insgesamt 7 Standorte im Elsass der Agro Rhin. Vertrieben werden die Marken Fendt, Massey und Valtra. Zum Beiprogramm-Portfolio der Serma gehören auch die Marken Lemken, ERO und Braun. Darüber hinaus werden auch die Serma-Partnerhändler Ostermann, Durrman und Schnell durch die Agro Rhin betreut.

„Mit dieser Zusammenarbeit stärken wir unsere Vertriebs- und Service-Kompetenz für die elsässischen Winzer, Landwirte und Lohnunternehmer,“ so Christian Seelmann, Leiter des RWZGeschäftsbereichs Agrartechnik und Präsident der Agro Rhin.

„Unser Agrartechnik-Geschäft in Frankreich entwickelt sich insgesamt hervorragend. Serma ist nun bereits unsere fünfte Übernahme. Weitere werden folgen. Wir nehmen in Frankreich jetzt die 100-Mio.-Umsatz-Marke ins Visier. Auch das Ergebnis passt bislang sehr gut. Das danken wir dem Engagement unserer Mitarbeiter, der gebündelten Kompetenz mit unseren Schweizer Freunden, der Unterstützung durch AGCO sowie guter Margen und Kosten bei Schleppern, Beiprogramm und Service. Das ist in Summe einfach rund“, so Christoph Kempkes, Vorstandsvorsitzender der RWZ.

SERMA, gegründet 1977 von Charles Jung und später weitergeführt von Freddy Jung, ist ein renommierter Fendt-Händler im Elsass, der noch im November 2011 in Mommenheim in neue Gebäude investiert hat. Freddy Jung bleibt weiterhin Geschäftsführer und Mitgesellschafter der SERMA. Alle 18 Mitarbeiter werden ihre Arbeitsplätze behalten „damit die erfolgreiche Fortführung der Aktivitäten von SERMA für Kunden und Mitarbeiter weiter gewährleistet werden kann“, so Freddy Jung. 

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