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Herbizideinsatz im Winterraps

Raps ist während seiner Jugendentwicklung sehr sensibel. In dieser frühen Phase ist die Widerstandskraft gegenüber einer Konkurrenz durch Ungräsern bzw. Unkräutern sehr schwach. Im Pflanzenschutz stehen immer weniger Wirkstoffe zur Verfügung. Daher ist eine wohl überlegte Fruchtfolge mit einer daran ausgerichteten Pflanzenschutzstrategie wichtiger denn je. Um auch in Zukunft weiterhin erfolgreich Ackerbau betreiben zu können, ist ein entsprechendes Resistenzmanagement erforderlich. Viele Problemgräser (z.B. Ackerfuchsschwanz oder Trespe) sind im Getreideanbau nicht mehr erfolgreich oder nur sehr schwer zu beseitigen, daher sollte die Gräserbekämpfung im Rapsanbau höchste Priorität genießen und konsequent umgesetzt werden. Hier bietet sich die Möglichkeit Gräser effizient zu bekämpfen und für folgende Getreidekulturen den Ungrasdruck frühzeitig zu nehmen und Resistenzen zu vermeiden.

Bei einer starken Mischverunkrautung (inklusive Rauken) sind Anwendungen mit Clomazone-haltigen Produkten immer noch die sicherste Maßnahme. Allerdings muss bei diesen Mitteln die Witterung berücksichtigt werden. Unter anderem muss die Applikation innerhalb von drei Tagen nach der Saat erfolgen und nicht bei Temperaturen über 25 °C. Des Weiteren gilt es, die aktuellen Auflagen sowie Verträglichkeiten zu beachten. Bei Rapsherbiziden die kein Clomazone enthalten (z.B. Butisan Gold) gibt es hinsichtlich der Auflagen noch keine Änderungen.

Aber bei dem Wirkstoff Metazachlor ist Vorsicht geboten! Bei diesem fast unverzichtbaren Baustein der Herbizidwirkstoffe werden seit einiger Zeit Abbauprodukte im Grundwasser thematisiert. Um Auflagen, Einsatzbeschränkungen oder gar dem Verbot des Wirkstoffes vorzubeugen wird für die Herbstbehandlung 2018 und darüber hinaus eine maximale Wirkstoffmenge von 500 g/ha Metazachlor empfohlen! Das bedeutet für die Praxis, dass bspw. 2,5 l/h Butisan Gold (500 g/ha Metazachlor) weiterhin praktikabel sind, jedoch 3,0 l/ha Bengala (750 g/ha Metazachlor) nicht mehr pauschal eingesetzt werden sollten.


Die neue leistungsstarke Raps-Herbizidkombination Trimaran Gold (1,5 l/ha Katamaran Plus + 0,5 l/ha Tanaris + 0,2 l/ha Runway) folgt mit 450 g/ha Metazachlor ebenfalls dieser Empfehlung. Dank sechs verschiedener Wirkstoffe vereint Trimaran Gold alle wichtigen Kriterien für eine erfolgreiche Herbizidbehandlung.

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