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Körnerleguminosen

Was muss man beachten, um erfolgreich Körnerleguminosen anzubauen?

Der Anbau von Körnerleguminosen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Nachfrage nach heimischem Eiweiß für die Fütterung, aber auch für die menschliche Ernährung (Fleischersatzprodukte, Eiweißbrot uvm.) wächst stetig. Leguminosen können eine lukrative Erweiterung der Fruchtfolge darstellen, jedoch ist beim Anbau einiges zu beachten.

Vor dem Anbau sollte man sich einige Fragen stellen, da sie von den Standortansprüchen zum Teil recht unterschiedlich sind. Körnerfuttererbsen sind hinsichtlich der Anbaubedingungen recht anspruchslos. Ackerbohnen sollten vornehmlich auf schwereren Böden mit einer guten Wasserversorgung kultiviert werden. Lupinen werden aufgrund ihres Proteingehaltes immer beliebter, wenn es um die heimische Eiweißversorgung in der Fütterung geht. Hierbei ist je nach Bodenart und pH-Wert der Anbau von Blauen oder Weißen Lupinen zu empfehlen. Sojabohnen können aufgrund der frühen hohen Temperaturen im Frühjahr auf immer mehr Standorten angebaut werden.

Bei allen Leguminosenarten spielt die Saatgutverfügbarkeit eine große Rolle. Wer im Frühjahr 2021 aussäen möchte, sollte nicht zögern und sich zeitnah über noch verfügbare Sorten informieren. Zu unseren Standorten

Bei der Düngung ist auf eine gute Versorgung mit den Grundnährstoffen zu achten. Je nach Versorgung des Bodens sollte ein PK-Dünger oder Kali-Dünger verwendet werden. Der Phosphor Bedarf an P beträgt 60 -70 kg P / ha, der Kaliumbedarf liegt bei 160 – 190 kg K /ha. Empfehlenswert ist es, die Düngung mit Schwefel (20 – 40 kg S/ ha) zu kombinieren. Hier bietet Patentkali ein günstiges Kali-Schwefel-Verhältnis. Bei der Versorgung mit Mikronährstoffen sollte besonders auf Mangan geachtet werden.

Beim Pflanzenschutz ist die Bekämpfung von Unkräutern in Erbsen, ähnlich wie bei Ackerbohnen, im Nachauflauf schwierig. Daher gilt es auch hier auf eine Vorauflaufbehandlung zu setzen.

Bei Ackerbohnen und Erbsen ist ein großes Augenmerk auf die Bekämpfung von schädlichen Insekten, besonders Blattläusen, Blattrandkäfern und Erbsenwicklern, zu legen. Zusätzlich kann es auch zu einem Befall mit pilzlichen Schaderregern wie Falschem Mehltau, Rost oder zur Brennfleckenkrankheit kommen. Diese sollten situativ bekämpft werden, da sonst große Ertragsausfälle möglich sind.

Achtung: Es besteht ein absolutes Pflanzenschutzverbot, wenn Körnerleguminosen für ökologische Vorrangflächen angebaut werden.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Pflanzenbauempfehlung Frühjahr 2021 

Ihre Ansprechpartner

Dr. Thorsten Krämer

Fachberatung

Telefon: 0221 / 16 38-172
E-Mail: thorsten.kraemer@rwz.de

Niklas Kloppenburg

Fachberatung

Telefon: 0221 / 16 38-378
E-Mail: niklas.kloppenburg@rwz.de

Lisa Blomenkamp-Buse

Bio-Fachberatung & Produktmanagement

Telefon: 0221 / 16 38 13 91
Mobil: 0172 / 24 19 995
E-Mail: lisa.blomenkamp-buse@rwz.de
 

Diese Sortenbeschreibung mit den Hinweisen zur Bestandesführung sind auf Basis sorgfältig recherchierter offizieller und firmeninterner Versuchsergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur unter Praxisbedingungen auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der Qualität und Leistungsfähigkeit der Sorte zu tun zu haben. Eine Gewähr oder Haftung können wir daher nicht übernehmen. Mit Erscheinen dieser Sorteninformationen werden frühere Ausgaben ungültig. Stand: 1/2016

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