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Zwischenfruchtmischungen

Anbau von Zwischenfrüchten

Je nach Anbaustrategie steht nach der Ernte die Planung der Zwischenfrüchte an. Neben der Bodenbearbeitung, die eine gute Durchwurzelung gewährleisten soll, ist eine ausreichende Vegetationszeit für die Zwischenfrüchte relevant.

Ziele des Zwischenfruchtanbaus:

  • Reduzierung von Stickstoffverlagerungen in tiefere Bodenschichten
  • Reduzierung der Nmin-Werte
  • Nährstoffbereitstellung für die Folgekultur
  • Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und -struktur
  • Schädlings- und Unkrautunterdrückung
  • Erhöhung der biologischen Bodenaktivität
  • Erosionsschutz

Zwischenfrüchte als Greening

Beim Zwischenfruchtanbau als Greeningmaßnahme müssen bestimmte Zwischenfruchtmischungen verwendet werden.

Vorteile von Zwischenfruchtmischungen gegenüber Reinsaaten:

  • Intensivere Durchwurzelung unterschiedlicher Bodenschichten (Tief- und Flachwurzler)
  • Günstigere Auswirkungen auf die Bodenstruktur
  • Verbesserter Nährstoffaufschluss und Nährstoffbindung
  • Weniger Fruchtfolgeprobleme
  • Abfrierende Gemenge sind mulchsaatgeeignet

Düngung nach der neuen DüV zu Zwischenfrüchten

Eine Herbstdüngung zur Zwischenfrucht ist bis zum 01.10. möglich. Voraussetzung ist eine Aussaat bis zum 15.09..
Generell gilt für Zwischenfrüchte die Regelung einer Höchstmenge von max. 30 kg Ammonium-N/ha oder max. 60 kg Gesamt-N/ha. Greening-Zwischenfrüchte dürfen ausschließlich organisch gedüngt werden.

Greening Zwischenfruchtmischungen

Die Folgekulturen in der Fruchtfolge bestimmen die Auswahl der Zwischenfrucht

Übersicht zu den wichtigsten Zwischenfruchtmischungen und deren Eignung für die entsprechenden Kulturen:

Basic - Der Preisbrecher

  • Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Anspruchslose Arten für zuverlässige Begrünung
  • Sehr zügige Keimung, schnelle Bodenbedeckung
  • Hervorragende Unkrautunterdrückung
  • Sehr gute Mischung auch für späte Saattermine
  • Bedingt streufähig

Wellness - Das Multitalent

  • Abfrierende Zwischenfruchtmischung für Raps,- Getreide,- und Maisfruchtfolgen
  • Ausgewogenes Artenspektrum schnellwachsender und stickstoffliebender Pflanzen
  • Gute Biomasseproduktion begünstigt Lebendverbauung und Humusaufbau
  • Leguminosenanteil bindet Luftstickstoff und fördert die Bodengare

N-Safe - Der Alleskönner

  • Sehr vielfältige Mischung für alle Fruchtfolgen, kreuzblütlerfrei
  • Großes Artenspektrum bindet Stickstoff aus dem Boden, Fixierung von Stickstoff aus der Luft
  • Die Vielfalt der eingesetzten Arten bewirkt eine sehr intensive Durchwurzelung der gesamten Ackerkrume
  • Hoher Eintrag organischer Substanz in den Boden, Humusaufbau
  • Sehr ansprechender Blühaspekt
  • Nahrungsquelle für Nützlinge

ColzaPro - Für die Rapsfruchtfolge +++ NEU +++

  • Fruchtfolgeneutrale Allroundmischung
  • Kurziferenfrei - besondere Eignung für Rapsfruchtfolgen
  • Kurze Keimdauer, rascher Bodenschluß, zuverlässige Unkrautunterdrückung
  • Idealer Mix aus Tief- und Flachwurzeln verbessert die physikalischen Eigenschaften der gesamten Ackerkrume
  • Pflanzenbaulich unbedenkliche Arten mit ausgezeichnetem Aufschlußpotential
  • Sicheres Abfrieren aller enthaltenen Arten für optimale Aussaatbedingungen im Frühjahr

BetaPro - Der Nematodenkiller

  • Mischung mit besonderer Eignung in der Rübenfruchtfolge
  • Bestes phytosanitäres Potential durch Verwendung nematodenreduzierender Arten
  • Hervorragende Unkrautunterdrückung und Schattengare durch Schnellkeimer
  • Bodenaufschluß mit fruchtfolgeneutraler Phacelia
  • Lupinen und Alexandrinerklee für intensive und tiefe Durchwurzelung und Stickstofffixierung

GeKa-Mix - Der Gesundbrunnen

  • Ideale Mischung für intensive Gemüse- und Kartoffelfruchtfolgen
  • Doppelresistenter Ölrettich bekämpft Rüben-, Wurzelgallen- und freilebende Nematoden (Überträger von Tabak-Rattle-Virus, Eisenfleckigkeit)
  • Sandhafer bekämpft wandernde Nematoden und bildet große Mengen Biomasse

Ramtillmischung - Die Anspruchslose

  • Greening-Mischung für alle Fruchtfolgen, ohne Kreuzblütler
  • Rasche Keimung, zügige Bodenbedeckung und Schattengare
  • Hervorragende Unkrautunterdrückung
  • Sehr genügsam im Hinblick auf Wasser und Nährstoffe
  • Technisch einfache Mischung mit ähnlichen Korngrößen, problemlose Aussaat

Ramtillmischung 2 - Der Sprinter +++ NEU +++

  • Kruziferenfreie, fruchtfolgeneutrale und auswinternde Mischung für alle Fruchtfolgen
  • Erhöhter Anteil an Leguminosen für beste Durchwurzelung und Stickstoffbildung
  • Rasche Keimung, zügige Bodenbedeckung und Schattengare
  • Intensive Erschließung der gesamten Wurzelzone, hervorragende Unkrautunterdrückung
  • Sehr genügsam im Hinblick auf Wasser und Nährstoffe

Progreen® PG GM 3 FutterGreening

  • Ertragsstarke Mischung mit hohem Anteil an Welschem Weidelgras
  • Alternative zu A 1 WZ
  • Ertragsstarker erster Schnitt vor Mais
  • Passt optimal in die Fruchtfolge intensiver Futterbaubetriebe

Terra Gold® TG–17 Futterstar

  • Qualitäts- und ertragreiche Mischung mit eiweißreichen Leguminosen und Welschem Weidelgras
  • Alternative zu A 1 WZ
  • Eiweißreicher erster Schnitt vor Mais

Landsberger Gemenge

  • Die klassische Winterzwischenfruchtmischung für den Ackerfutterbau – jetzt auch greening-konform
  • Renaissance des Landsberger Gemenges im Futterbau seit Einführung des Greening

BG 50 Untersaat Mantelsaat®

  • Technisch einfache Mischung durch Mantelsaat®
  • Nährstoffe im Mantel fördern die Jugendentwicklung der Untersaat
  • Untersaat kann im Folgejahr als Hauptfrucht weitergeführt werden

BG 55 Untersaat Normalsaat

  • Standardmischung für die Untersaat in Mais und Getreide zur reinen Begrünung oder Futternutzung
  • Untersaat kann im Folgejahr als Hauptfrucht weitergeführt werden

Als Ergänzung zu den Greening-Mischungen bietet sich eine Übersicht zu einigen wichtigen Blühmischungen an. Diese ist bei weitem nicht vollständig, in unserem Arbeitsgebiet existieren eine Reihe von AUM-Programmen der einzelnen Bundesländer. Bitte fragen Sie uns nach diesen regionalen, länderspezifischen Saatgutmischungen.

Bei der Begrünung der einjährigen Brache sollten die Fruchtfolgeplanung und phytosanitäre Aspekte Beachtung finden. Empfehlenswert ist hier beispielsweise der Einsatz von Leguminosen als Stickstofflieferant und Bodenlockerer. Eine Selbstbegrünung von Bracheflächen ist wegen der Unkrautproblematik sehr kritisch zu sehen. Die Bekämpfung von Unkräutern und Ungräsern in nachfolgenden Kulturen ist mitunter problematisch. Für die Dauerbegrünung von Bracheflächen eignen sich in Abhängigkeit von den Standortverhältnissen beispielsweise die drei folgenden Mischungen.

Zur Bestimmung des Samenanteils wurden die mittleren TKM zugrunde gelegt. Diese sind dem „Riswicker Zwischenfrucht – Rechner“ entnommen. Abweichungen in Abhängigkeit von der tatsächlichen TKM der in den Mischungen verwendeten Partien sind nicht ausgeschlossen. Alle Mischungen erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und sind Greening-fähig!

Grundsätzlich gilt:

Bei einjähriger Brache gilt es besonders die Fruchtfolge im Auge zu haben und phytosanitäre Fragestellungen zu beachten. Empfehlenswert sind z.B. Leguminosen, als N – Lieferant und Bodenlockerer.

Eine Selbstbegrünung der Brachfläche ist vor dem Hintergrund der Unkrautproblematik sehr kritisch zu sehen! Gelangen unerwünschte Unkräuter und Ungräser zum Aussamen, führt dies unter Umständen zu hohen Mehrkosten für Herbizide in Folgekulturen.

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