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Pflanzenschutz auf der Zielgeraden, Trockenheit und Mehltau sind ein Thema
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In vielen Regionen wurden die letzten Tage für die erste Stickstoffgabe genutzt. Nun sollten die Bestände auf Ungräser kontrolliert und falls nötig eine Behandlung möglichst zeitnah eingeplant werden. Trotz Herbstbehandlung sind Ungräser nachgelaufen oder aus Tiefen von 4 - 5 cm gekeimt und konnten im Herbst nicht mehr erfasst werden.
Nun ist eine baldige Behandlung umso wichtiger, da größere Ungräser deutlich schwieriger zu bekämpfen sind und nach der 1ten Düngung nicht nur das Getreide optimale Wachstumsbedingungen vorfindet, sondern auch die Schadgräser.
Bei den anstehenden Maßnahmen müssen die folgenden Punkte unbedingt beachtet werden:
Bei breiter Mischverunkrautung und Windhalm bietet Broadway Perfect (150 g/ha Senior + 0,8 l/ha FHS + 0,15 l/ha Primus Perfect) die Lösung.
Tritt zudem Ackerfuchsschwanz auf, helfen Broadway Perfect (220 g/ha Senior + 1,0 l/ha FHS + 0,2 l/ha Primus Perfect) oder Triathlon OD (1,0 l/ha Atlantis OD + 70 g/ha Biathlon 4 D).
Liegt ein sehr starker Ackerfuchsschwanz-Besatz vor, empfiehlt sich der Einsatz von 330 g/ha Atlantis Flex + 1,0 l/ha Biopower oder 1,5 l/ha Atlantis OD jeweils plus 70 g/ha Biathlon 4D oder 1,0 l/ha Zypar.
Bei Spätsaaten oder vom Frost geschädigten Beständen empfehlen wir die Herbizidmaßnahme mit 5 kg/ha Turbophosphat zu kombinieren.
Bei breiter Mischverunkrautung und Windhalm empfiehlt sich der Einsatz von 0,9 l/ha Axial + 70 g/ha Biathlon 4 D + 1,0 l/ha Dash.
Gegen Ackerfuchsschwanz bieten 1,2 l/ha Axial die einzige Bekämpfungsmöglichkeit. Auch Gerstenbestände die stark unter dem Frost gelitten haben, sollten mit 5 kg/ha Turbophosphat versorgt werden.